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Spreepark

Spreepark

Beschreibung

Der Spreepark Berlin war ein Vergnügungspark im Norden des Plänterwaldes im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick.
Der Vergnügungspark wurde 1969 als Kulturpark Plänterwald auf einer Fläche von 29,5 Hektar eröffnet. Das Gelände liegt im Norden des Plänterwaldes in direkter Nähe zur Spree. Er war der einzige ständige Vergnügungspark der DDR und nach der Wende auch der einzige Gesamt-Berlins. Im Gegensatz zu vielen westlichen Parks dieser Art, die oft als Themenpark mit perfekt in die Landschaft eingebetteten Fahrgeschäften gestaltet sind, war die Aufmachung dieses Freizeitparks einfacher gehalten. Einen sehr großen Teil der Anlage nahm eine Asphaltfläche ein, auf der Fahrgeschäfte und Buden, wie sie auch vom Rummel bzw. Kirmes bekannt sind, dauerhaft aufgestellt waren. Daneben gab es auch parkähnliche begrünte Flächen und feste Funktionsgebäude vornehmlich für Restaurants oder Sanitäranlagen. Eine besondere Attraktion war das Riesenrad, das noch 1989 erneuert wurde und mit 36 Gondeln 45 Meter in die Höhe ragt. Viele Jahre war es das Wahrzeichen der umliegenden Gegend und wurde dabei erst 1998 von den Treptowers der Allianz abgelöst. Zu DDR-Zeiten kamen bis zu 1,7 Millionen Besucher jährlich.

1997 wurde zwischen der Spreepark GmbH und dem Land Berlin ein Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen. Berlin bürgte mit einer Grundschuld von 20 Millionen Euro für Witte, die später noch einmal um 4,2 Millionen Euro erhöht wurde. Das Grundstück hatte 1997 einen Zeitwert von acht bis zehn Millionen Euro..
Seit 1999 hatte der Park mit großen Schulden zu kämpfen und ging dann insolvent.

Die Zukunft des Geländes und des Spreeparks ist ungewiss, da Anfang Juli 2013 ein Termin für eine Zwangsversteigerung des Spreeparks angesetzt wurde. Ein privater Investor bot 2,5 Mio Euro, jedoch wurde die Versteigerung von Finanzsenator Ulrich Nußbaum abgebrochen.
Private Zwischennutzer wie Eva-Maria Brück-Neufeld haben im Sommer 2012 im Park die Theaterproduktion Spuk unterm Riesenrad als Adaption der erfolgreichen DDR-Fernsehsendung direkt im Park vor rund 3500 Besuchern gezeigt. Bevor es nun zur Versteigerung des Areals kommt, wird die Theatergruppe vom 7. bis 30. Juni 2013 auf einer Bühne neben dem Riesenrad die Vorstellungen wiederholen. Man rechnet mit mehr als 5000 interessierten Besuchern.
Im März 2014 hat der Liegenschaftsfonds die Nutzungsrechte für den ehemaligen Vergnügungspark für 2 Millionen Euro zurückgekauft. Noch im April 2014 soll der bisherige Eigentümer dafür sorgen, dass sämtlicher Schrott (ehemalige Fahrgeschäfte, Buden) entfernt werden. Nach den Plänen der Bezirkspolitik soll dort ein Familienpark entstehen.
Die Regierung hat den Kauf als richtige und gute Entscheidung bezeichnet, und will das Gelände für Berlin langfristig sichern und natürlich mit guten Ideen entwickeln. Dabei ginge es der Regierung darum, Bewerber mit rein kommerziellen Interessen zu verhindern. Konkrete Pläne für einen Ideen-Wettbewerb gebe es aber noch nicht!

Kommentare

Die europaweite Ausschreibung

Die europaweite Ausschreibung für die Einfriedung des Grundstücks ist jetzt erst rausgegangen. Übernahme war am 01.05. 14 Einganzer Sommer ohne Nutzung, stattdessen Brandschaden.

Auf der Seite des

Auf der Seite des Liegenschaftsfonds ist aktuell zu lesen, dass bald wieder Führungen über das Gelände angeboten werden sollen. Scheinbar gibts es eine Menge Anfragen zum ehemaligen Vergnügungspark.